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Qualle gefährliche Meeresbewohner

Qualle

Beschreibung:
Quallen, auch Medusa genannt, sind gallerartige Organismen die zu den Nesseltieren gezählt werden. Sie bestehen zu 98% aus Wasser und haben eine schirmartige Form mit langen Tentakeln. Diese Tentakel sind mit Nesselzellen ausgestattet, mit denen die Qualle kleine Beutetiere fängt. Bei einer Berührung kann es daher zu Hautirritationen, Ausschlag und Brennen kommen. Einige wenige Quallenarten entwickeln sogar eine für den Menschen lebensgefährliche Nesseltätigkeit, wie zum Beispiel die australische Seewespe, Würfelquallen, Solmundella bitentaculata und auch Chiropsalmus.

Vorsichtsmaßnahmen:
Zum Schutz vor Quallen kann man sich mit bestimmten Lotionen eincremen, die die Haut mit einem speziellen Schutzfilm versehen. In Australien gibt es sogar  Anzüge (Stingersuits), die den ganzen Körper vor den Berührungen der dort besonders gefährlichen Quallen schützen.

Gegenmittel:
Hat eine Qualle einmal ihr Nesselgift auf die Haut verspritzt sollte man die Wunde mit Salzwasser säubern. Auf keinen Fall sollte man versuchen noch auf der Haut klebende Tentakeln mit Süßwasser oder Alkohol zu entfernen. Nützlich soll das Auftragen von Rasierschaum sein, da die Qualle sich dann problemlos von der Haut ablösen lässt. Anschließend Brandsalbe auftragen. Falls die Schmerzen oder die Hautirrationen noch stundenlang anhalten sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen.

Rochen gefährliche Meeresbewohner

Rochen:

Beschreibung:
Rochen sind platte Meeresbewohner aus der Klasse der Knorpelfische. Es gibt insgesamt über 500 verschiedene Arten die in den Weltmeeren leben aber auch in Brack- oder Süsswasser vorkommen. Normalerweise sind Rochen nicht aggressiv. Tritt man allerdings versehentlich auf einen im Sand verbuddelten Rochen kann er zur Verteidigung mit seinem giftigen Stachel am Schwanz zustechen. Dem Zitterrochen dient ein elektrisches Organ zur Abwehr von Feinden oder zum Beutefang. Durch eine solche elektrische Entladung können Taucher das Bewusssein verlieren.

Vorsichtsmaßnahmen:
Zunächst sollte man in flachen Gewässern darauf achten wohin man tritt. Normalerweise kann man bei relativ klarem Wasser die Rochen erkennen. Am Besten man zieht Badeschuhe o.ä. an, auch wenn dies keine 100% Sicherheit bietet.

Gegenmittel:
Wird man von einem Rochen gestochen, so ist der Schmerz erst nur leicht, wird aber zunehmend stärker. Die Wunde blutet stark und kann sich blau-schwarz färben. Den Einstich umgehend mit Salzwasser säubern und darauf achten, dass kein abgebrochenes Stück vom Stachel in der Wunde stecken geblieben ist. Gegen das Gift hilft das Eintauchen der Wunde in möglichst heißes Wasser.

Hai gefährliche Meeresbewohner

Hai

Beschreibung:
Haie gehören wie Rochen zu den Knorpelfischen. Der Weiße Hai ist eines der größten und gefährlichsten Raubtiere des Meeres. Mit seinen 6 m Länge und einem Gewicht von mehreren Tonnen erlegt er Seehunde, Seelöwen, Seeschildkröten und sogar kleine Wale. Menschen stehen in der Regel nicht auf dem Speiseplan der Haie. Pro Jahr werden nur rund 100 Haiangriffe auf Menschen registriert, von denen nicht mehr als 10 tödlich ausgehen. Neben Leichtsinn seitens badender Urlauber können auch Verwechslung oder Neugier von seiten des Hais eine Erklärung dieser Attacken sein: a) Der Hai verwechselt einen Schwimmer oder einen Surfer mit einem Seehund oder einem anderen Beutetier und versucht ihn deswegen zu jagen. b) Die von Surfbrettern hervorgerufenen Geräusche erwecken die Neugier des Hais und er „probiert“ seine Beute.

Vorsichtsmaßnahmen:
Die relativ geringe Anzahl an Angriffen auf Menschen wurde meist durch unvorsichtiges oder gar leichtsinniges Verhalten „provoziert“. Imponierverhalten ist bei Haien unangebracht. Um vor Freunden gut da zu stehen sollte man sich etwas anderes überlegen, als einen Hai zu belästigen oder ihn an der Schwanzflosse ziehen zu wollen.  Man sollte sich nicht weit von der Gruppe und vom Strand entfernen: Lieber in Strandnähe bleiben als alleine kilometerweit auf das offene Meer hinausschwimmen.  Mit kleinen, blutenden Verletzungen (oder Mensturationsblutungen) besser nicht ins Wasser gehen. Blut zieht Haie förmlich an. Falls ein Hai tatasächlich angreifen sollte: „Toter Mann“ spielen funktioniert bei Haien nicht. Hauen Sie ihm lieber fest auf die Nase, die Kiemen oder die Augen und versuchen Sie schnellstmöglich aus dem Wasser herauszukommen.

Gegenmittel:
Sind Sie Zeuge einer Haiattacke geworden, sollten Sie umgehend einen Notarzt verständigen, denn medizinische Hilfe ist hier notwendig. Blutungen kann man mit Druckverbänden zu stillen versuchen. Wichtig ist jetzt Ruhe zu bewahren. Gegen Unterkühlung sollte man den Verletzten warm halten.

Krokodil gefährliche Meeresbewohner

Leistenkrokodil oder Salzwasserkrokodil:

Beschreibung:
Das Leistenkrokodil ist das größte Krokodil der Welt. Es kann bis zu 7 m lang werden, wiegt zwischen 250 kg und 1 t und kommt in Südasien und Nordaustralien vor. Das Leisten- oder Salzwasserkrokodil lebt in den Ozeanen ist aber auch in Flüssen und Sümpfe im Inland zu finden. Angriffe der Krokodile auf Menschen kommen nur rund zweimal pro Jahr vor.

Vorsichtsmaßnahmen:
Zunächst einmal sollte man sich besser nicht in ausgewiesene von Krokodilen bewohnte Gegenden, wie z.B. Mangrovensümpfe in Australien begeben. Fährt man in einem Boot durch Gewässer, in denen Krokodile vorkommen, bitte nicht die Arme ins Wasser baumeln lassen! Falls man Krodkodile entdeckt: nciht füttern udn auch nicht mit Krokodileiern spielen oder sie gar einsammeln.

Gegenmittel:
Falls Sie Zeuge eines Krokodilangriffs werden, sollten Sie umgehend medizinische Hilfe suchen. Wichtig ist es die Atemwege des Verletzten frei zu halten und den Kopf in einer neutralen Posistion zu halten. Blutungen mit Hilfe von Druckverbändungen zu stillen versuchen. Den Verletzten möglichst warm halten.

Muräne

Beschreibung:
Die Muräne ist ein aalartiger Knochenfisch ohne Brust- und Bauchflossen und ohne Kiemendeckel, so dass sie im Aussehen Schlangen ähneln. Große Exemplare können bis zu vier m lang werden. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Muränenarten sind die starken Zähne. Muränen leben in Höhlen und Felsspalten, die sie meist nur zum Jagen verlassen. Der Biss einer Muräne kann starke Schmerzen verursachen. Im Maul der Muräne befinden sich Bakterien, die die Blutstillung und Wundheilung verlangsamen.

Vorsichtsmaßnahmen:
Muränen sollte man besser nicht füttern. In Gewässern, in denen Muränen leben, bitte nicht die Hände in enge Felsspalten oder Korallenriffe stecken.

Gegenmittel:
Sind Sie von einer Muräne gebissen worden, sollten Sie die Wunde schnellstmöglich desinfizieren. Den verletzten Arm oder das Bein hochhalten, damit sich das Blut nicht staut und ein starkes Anschwellen vermieden wird.

Andere Gefahren, die im Meer lauern können:

-Eisberge
-Piraten
-schiffbrüchige Kannibalen

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